Der künstlerische Geist (Persönlicher Kommentar)
"Mit" & "Ohne" Worte
2.) 1001 Worte sagen mehr als ein Bild
Da die Synergie und Symbiose von analogen und digitalen Prozessen für mich schon immer ein zentrales
Thema und Quelle für Motivation und Spannung war, kann man in allen
von mir gelebten Kunstformen beide Welten finden, getrennt und kombiniert, natürlich und unnatürlich
nebeneinander oder miteinander. In der Musik unterscheidet man
zwischen vollakustischer (neudeutsch "unplugged") und elektronischer Musik. Für mich schließt
das eine das andere nicht aus. Durch das Bewegen zwischen den Extremen
justiere ich mich, finde meine Position und die eigene Innere Mitte.
"Künstlerisches Schaffen" hat für mich wenig mit Geld zu tun. Es entsteht bei mir in Freiheit
ohne die Intention oder Triebfeder des kommerziellen Zwecks. Sozusagen
"eingegebene" Ideen" entwickeln sich aus dem "eigenen Willen und Zweck der Ideen"
und manifestieren sich nur dann, wenn wirklich ein "Inneres Brennen" besteht und der
Freiraum zum Entwickeln vorhanden ist. Man könnte es auch so ausdrücken: Ich lasse mich vom Geist des
"kreativen und künstlerischen Schaffens" vereinnahmen, werde
gelebt. Dieser Geist hat seine eigene Persönlichkeit, Dynamik und Intuition. Die Innere Besessenheit,
die zeitweilig ausgelöst wird, ist Chance und Risiko zugleich.
Aber nur mit Besessenheit und der Eigenschaft, sich auf keinen Fall ablenken zu lassen, wird das Werk
zum Kunstwerk. Der "künstlerische Schaffensprozess hat seine eigene
Zeit", erzeugt manchmal sogar das Gefühl von Zeitlosigkeit und ist leider mitunter schwer mit unserer
"Alltags-Welt" zu kombinieren. Deshalb ziehen sich Schriftsteller an
einsame Orte zurück, Maler verlassen das Haus nicht mehr usw.. Alles, worüber sich der Festangestellte
freut (festgelegter Feierabend, Freizeit, Ablenkung) kann der Künstler
in kritischen Momenten des "künstlerischen Schaffens" nicht gebrauchen. In dieser Zeit werden
Ablenkungen eingeschränkt oder vermieden. Auch für Familienangehörige ist
es manchmal nicht einfach, damit umzugehen. Tatsache ist, dass Genialität viel mit Intensität zu tun
hat. Jemand, der ein Buch schreibt und alle fünf Minuten mit dem Handy
telefoniert oder eine SMS schreibt, wird wohl kaum eine nachvollziehbare Gesamtlinie in sein Werk bringen
können.
Als Konzeptioner kenne ich die Situation der "Kreativen Anspannung". Endlich ist man drin
und dann ist es schon zwei Uhr nachts, am nächsten Tag wichtige Termine usw.
Manchmal ist es besser, die Nacht durchzumachen und die Welle mitzunehmen, bevor man sie wieder verliert.
Kunst fordert eben Opfer. Ein anderes Besipiel: Man ist in
Gedanken und eher zufällig und ungewollt unter Menschen, die sich über ihre Alltagsprobleme unterhalten.
Vielleicht bleibt man wortkarg und wirkt beteiligungslos. Spätestens
wenn man gefragt wird, ob man schlecht gelaunt sei oder andere einem vorwerfen, daß man Ihnen nicht
richtig zugehört hat, weiß man spätestens - man ist in einem anderen
Film.
In dieser Situation macht es Sinn, entweder soziale Kontakte einzuschränken oder sich mit Menschen zu
umgeben, die Verständnis für "Gebährende" aufbringen und das
bereits kennen. Jede Konfrontation und jedes Negativerlebnis kann einen raushauen und die "Schaffenskraft-
oder Kreativität" nehmen. Der von mir sogenannte
"künstlerische Geist" ist wie ein scheues Reh, überaus sensibel und leicht flüchtig, wenn
man ihm keine konzentrierte Aufmerksamkeit widmed.
Für mich war es eine Grundsatzentscheidung, nicht primär von der Kunst leben zu wollen. Somit brauche
ich meine "künstlerische Seele" nicht um jeden Preis mißbrauchen zu
lassen, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Natürlich kann Kunst auch kommerziell erfolgreich sein,
bei mir aber ganz klar ein "nice to have" und kein "must". Übrigens,
wenn Sie beim Betrachten der Kunst bei dem ein oder anderen Motiv ein "nice to have" bzw.
"nice to get" Gefühl bekommen, folgender Hinweis:
Einige der dargestellten PostcARTs-Motive sind als
Kalender
oder als Poster in limitierter Auflage erhältlich. Bitte nehmen Sie in diesem Fall einfach per
E-Mail
Kontakt mit mir
auf.
Die
Virtuelle Ausstellung
ist die "Visionsabteilung" im wahrsten Sinne des Wortes. Mit wenigen Worten wird hier
meine Visuelle Kunst verschiedener Gattungen präsentiert.
Haben Sie schon geklickt? Sonst klicken sie doch einfach auf das Schild im Bild unten in der Richtung,
die Sie bevorzugen.

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